January 21st, 2010

Übermäßiges Computerspielen kann schulische und körperliche Leistungen beeinträchtigen: Ergebnisse der Hamburger SCHULBUS-Sondererhebung belegen erstmals Problemeinschätzungen zum Glücks- und Computerspiel von Jugendlichen

Die Hamburger Landesstelle für Suchtfragen e.V. hat eine Studie mit rund 3500 Schüler zwischen 14-18 Jahren vorgestellt, die zum Thema “Glücks- und Computerspiel” befragt worden sind. es überrascht nicht wirklich, daß fast jeder 10. der Jugendlichen, die regelmäßig an Computer oder Konsole spielen, von Problemen in der Schule berichtete, und sogar elf Prozent angaben, dass ihre schulischen Leistungen schlechter würden. Schüler, die lediglich ab und zu am Computer spielen, berichteten nur zu einem Prozent von Schulproblemen und zu zwei Prozent von schwächeren Leistungen.

Bemerkenswert an der Studie, die vielen “Computerspiele fördern die Intelligenz.”-Erhebungen der letzten Jahre widerspricht, ist die solide empirische Grundlage. Wer bislang immer noch an eine pauschale Glückseeligkeit und Aufwertung der kindlichen/jugendlichen Freizeit durch den Rechner glaubte, sollte spätestens jetzt wach werden.

“Etwa ein Viertel der Jugendlichen berichtet, durchschnittlich rund 20 Stunden pro Woche spielend vor dem PC zu verbringen und häufig nicht aufhören zu können”, so Senator Wersich. “Bedenklich ist dabei, dass dies nach eigener Aussage der Jugendlichen ihre schulischen Leistungen wie auch ihr körperliches Wohlbefinden beeinträchtigt.”

Gute Reise: ein frohes neues Jahr 2010!

January 4th, 2010

Liebe Freunde des guten Spielens, liebe Spielzeugtester,

nun ist es da, das neue Jahr! 2010 wird uns nicht nur in ein neues Jahrzehnt führen, sondern auch in ungewisse Zeiten. Zeiten, die sorgenvoll und unruhig sind und in denen nach Orientierung gesucht wird.

Zeiten, in denen besondere Werte wieder besonderen Wert erhalten werden.

Der Drei-Königs-Tag symbolisiert wie kein anderes Brauchtum die Kraft, die Menschen unterschiedlichster Herkunft und Fähigkeiten gemeinsam streben lässt. Gelebte Integration würden wir heute sagen und das Projekt respektvoll betrachten. Die drei Weisen, die zusammen in schwierigen Zeiten eine gefährliche Reise wagten, waren erfolgreich.

Diese Edelmänner, die die Kraft eines Glaubens hatten und dabei ihr Ziel nicht aus den Augen verloren, bringen uns in diesen Tagen den alten Segen:

„Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus.”

Mich dieser guten Bitte anschließend wünsche ich Euch, Euren Familien und Euren Unternehmungen ein gutes Jahr 2010 und freue mich auf unsere Zusammenarbeit!

Eure Nadine Müller

Das Neueste in Kürze…

December 17th, 2009

Liebe Premini-Freunde,

derzeit stecke ich im Weihnachtsendspurt und versuche noch allen Euren Fragen, Wünsche und Bitten entgegen zukommen. Und Ihr kennt mich - 120% Einsatz garantiert!

Leider schaffe ich es aus diesen Grund auch noch nicht, hier ausführlich über unsere vielen Aktionen in den letzten Wochen zu berichten:

  • die ersten kommunalen Pilotprojekt von “Bildung beginnt spielend: Meine Stadt spielt!” in Gladbeck und Bottrop sind sehr erfolgreich und mit großer Resonanz gelaufen
  • weitere Städte werden im nächsten Jahr mitmachen
  • wir haben zwei DIN-A-Blätter voll neuer Spielzeugtester-Interessenten, die alle noch geduldig auf Termine warten müssen ( Entschuldigung!)
  • sieben neue Einrichtungen sind ab Januar zum Spielzeugtesten dabei
  • die Karawane zieht weiter: aus 70qm2Büro/Lager wird 90qm2 - wir sind mal wieder umgezogen*ächtz*
  • usw.

Ich hoffe, noch am Montag ein bißchen mehr schreiben zu können…

Eure Frau Spielzeug, Nadine Müller

P.S. Übrigens wette ich, daß wir 2010 die “2000 Kinder sind Spielzeugtester”marke voll kriegen! Setzt einer dagegen? :-)

Teil V “Frau Spielzeug räumt auf”: Spielzeit vorbei?

December 17th, 2009

Diesmal haben wir die Familie von Kathi besucht und uns einem spannendem Thema zugewendet:

Vom Kind zum Teenie - auch das Spielen bekommt ein neues Gesicht

Alles wird anders: Schulwechsel, der Körper verändert sich und eine neue Gedankenwelt erschließt sich - Überflüssiges kann über Bord geworfen werden. Eine aufregende Zeit voller Umbrüche für unsere Kinder, in denen Inseln des Vertrauten so wichtig sind und das Spielen eine besonders stärkende und beruhigende Bedeutung bekommt.

Die typischen Kinderzimmerprobleme sind im Teeniealter:

  • viel kaputter Krimskrams aus der Kinderzeit
  • unübersichtliche Vermischung aus Alt und Neu/ Nutzbarem und Unnützem
  • Arbeitsfläche/Schreibtisch wird viel gebraucht
  • man kann sich nicht rennen -> übervolles Zimmer
  • man sich nicht strukturieren -> Chaos
  • häufig Langeweile, weil man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht…
  • viele Kindersachen sind doof/ “Babykram”

Der Besuch bei der elfjährigen Kathi war mir eine große Freude und ich hoffe, spannende Anregungen für das bewußte Auseinandersetzen mit der veränderten Situation und Respektieren der neuen Ansprüche gegeben zu haben.

LINK zum Beitrag vom 27.11.2009 - http://www.sat1nrw.de/Archiv/Frau-Spielzeug-raeumt-auf/441d1190/

Teil IV “Frau Spielzeug räumt auf”: Spielräume im Alltagsstreß

December 17th, 2009

“Zwar herrscht bei Familie Kabus kein Chaos im Kinderzimmer, trotzdem ist Hilfe nötig. Denn seitdem die kleine Michelle in die erste Klasse geht, kann sie Abends nur schwer vom Lernalltag abschalten und schläft deshalb oft schlecht ein. Ein Problem, das wahrscheinlich viele Eltern kennen. “

“Da kommt Frau Spielzeug wie gerufen!”

Die Hektik im Familienleben kann stressig sein: Wenn die arbeitende Mutter von der Arbeit und das Schulkind aus der Nachmittagsbetreuung nach Hause kommen, dann ist die gemeinsame Zeit kostbar, um den Tag positiv ausklingen zu lassen. Doch was sind Stolperfallen und was kann helfen?

 

·        man ist gestresst/geschafft vom Tag

·        man bringt die Anspannung des Tages nach Hause

·        es sind noch Arbeiten/Aufgaben/Verpflichtungen zu erledigen ( Haushalt, für die Schule üben, Hobbys, Zimmer aufräumen, etc.)

·        die ersten Schuljahre sind für Kinder sehr aufreibend und herausfordernd -> viele Kinder denken abends viel nach

·        Zeit der veränderungen

·        die Kinder bringen viel Neues von außen mit

·        Kinder müssen loslassen können, doch Gesprächsanlässe sind oft schwer zu finden

·        Kinder brauchen die Sicherheit und Wärme der Familie, um wieder „runterzukommen“

·        Entspannungszustände sind schwer zu erreichen

Neue unkomplizierte Ideen müssen her, die ganz schnell die Lösung für diese kraftraubenden Situationen bieten. Denn Bildung nicht ohne Bindung - und SPIELZEIT ist FAMILIENZEIT!

LINK zum Beitrag vom 26.11.2009: http://www.sat1nrw.de/Archiv/Frau-Spielzeug-raeumt-auf/441d1182/

Teil III “Frau Spielzeug räumt auf”: Kleinkindzeit adieu

December 17th, 2009

 

In dieser Folge haben wir Lina und ihre Familie besucht, die sich angesichts der aufgeweckten Zweieinhalbjährigen fragt:

 

“Passt unser Spielzeug noch und was kommt nun?”

 

Mit der Sprachexplosion bei den Kindern findet häufig auch eine Spielzeugexplosion in den Kinderzimmern statt. Die Babysachen werden langweilig und es geht mit großen Schritten in der Kindheit voran. Dabei gibt es viel zu entdecken und Eltern und Verwandtschaft freuen sich an den neuen Fertigkeiten. Schnell drohen Puppenküche, Parkhaus, Kaufladen und noch vieles mehr den wertvollen Platz im Kinderzimmer zu verstellen – was tun?

 

DILEMMA:

·        Babyspielsachen regen nicht an, Neues zu entdecken

·        Babyspielsachen geben Sicherheit, weil man sie kennt und die Möglichkeiten erfolgreich meistert

·        neue Spielsachen können spannend sein

·        neue Spielsachen können frustrierend sein

·        eine weitere Phase des Übergangs

·        Kinderzimmer wird schnell voll mit den tollen neuen Möglichkeiten für das Alter (schwierig: Altersempfehlung ab 3 Jahre steht auf vielen Spielzeugen - paßt es wirklich?!)

 Dabei kennzeichnet dieses Alter eine sehr sensible Phase des Bewußtseinwerden in vielen Kompetenzbereichen und bedarf des elterlichen Mutes, wichtige Weichen für das Leben zu stellen.

Ein rundum schönes Filmchen dazu - LINK zum Beitrag vom 25.1.2009  http://www.sat1nrw.de/Archiv/Frau-Spielzeug-raeumt-auf/441d1176/

Teil II “Frau Spielzeug räumt auf”: vom Kindergartenkind zum Schulkind - alles neu?!

December 17th, 2009

 

 Im zweiten Teil haben wir die Familie Beck mit Matthias und Moritz besucht - zwei pfiffigen Kerlen, die es im Moment gar nicht so einfach miteinander haben…

 

 

 

Vom Kindergartenkind zum Schulkind: mit Riesenschritten in eine neue Welt

 

Die Einschulung kennzeichnet einen der bedeutendsten Schritte in der Kindheit: Die Kinder treten aus der geschützten Welt der Familie und des Kindergartens heraus und müssen sich in der Schulwelt zurechtfinden. Besonders gefragt sind dabei angemessene kognitive, psycho-emotionale und motorische Kompetenzen, die sich durch die vielen neuen Einflüsse und Anforderungen rasant vergrößern wird. Für viele Familien bringt das besondere Herausforderungen mit sich:

 

·        Rivalität unter Geschwistern

·        Schwierigkeit passende gemeinsame Spiele zu finden

·        täglich neue Herausforderungen für das Schulkind

·        Basisfähigkeiten wie Konzentration, Ausdauer, Merkfähigkeiten, Frustrationstoleranz, Selbststrukturierung, etc. sind stark gefordert

·        neue Probleme und Einflüsse bringen neue Gedanken mit sich, die das Kind sortieren muss

  

Auch hier gab es verschiedene Lösungsstrategien für Groß und Klein, die das Miteinander auf ganz spielerische Art wieder bereichern konnten. Ein rundum gelungener Besuch mit einem lauten Abschied: “AUF-WIEDER-SEHEN-FRAU-SPIEL-ZEUG!!!”

Einfach mal hineinschauen - LINK zum Beitrag vom 24.11.2009: http://www.sat1nrw.de/Archiv/Frau-Spielzeug-raeumt-auf/441d1181/

 

Teil I “Frau Spielzeug räumt auf” - ZWEI Kinder bis DREI Jahre in EINEM Zimmer!

December 17th, 2009

Der Auftakt unserer kleinen Reihe fand bei der Familie Tapper statt. Besonders hervorgehoben werden muß die kleine Swantje, die nicht nur grade erst wieder fieberfrei war, sondern auch äußerst fleissig mitgeholfen hat, einer Menge Spielsachen eine kleine Auszeit zu geben:

O-Ton: “Die Puppenkleider können auch noch in Urlaub!”

Thema des Drehs war: “Ein Zimmer, zwei Kinder und jede Menge Spielsachen - oh je!?”

Ein Zimmer für zwei Kinder - das ist ein typisches Platzproblem in einer 3,5 Zimmerwohnung und bringt besondere Probleme mit sich:

·     zwei Betten/Kleiderschränke müssen untergebracht werden

·     die Spielfäche ist verkleinert

·     größere Spielsachenmenge da verschiedene Spielinteressen

·     Spielkonflikte da verschiedene Alters- und Entwicklungsstufen

·     verschiedene Tagesrhythmen (Mittagsschlaf, Bettgehzeiten, etc.)

Was tun? Is’ doch klar - Frau Spielzeug fragen! ;-) 

LINK zum Sat1-Beitrag vom 23.11.09: http://www.sat1nrw.de/Archiv/Frau-Spielzeug-raeumt-auf/441d1175/

Eine kleine Chronologie: “Frau Spielzeug räumt auf!” mit SAT1 NRW

December 17th, 2009

Ende November kam nun die kleine “Frau Spielzeug”-Serie ins Fernsehen: Eine Woche lang gab es kurzweilig aufgearbeitete Antworten auf alle möglichen Fragen rund ums gute Spielen, die richtigen (und falschen) Spielzeuge, übervolle Kinderzimmer und die vielen Tücken des Familienmiteinanders.

Dabei waren die unterhaltsamen Beiträge voll mit jeder Menge Tipps für die Eltern, lebensnahen Anregungen für mehr gemeinsame Spielzeiten und tollen Bildern von tollen Kindern: jede Menge Futter für den kräftezehrenden Erziehungsalltag!

Für mich war es ein schönes Erlebnis und ich bin mir sicher, daß ich auf diesem Bildungskanal die eine oder andere Familie erreichen konnte, die sonst vor dem Thema “gesundes Spielen - Familie als erster Bildungsort” Schwellenängste gehabt hätte.

Herzlichen Dank noch einmal allen Familien, die mitgemacht haben ( und an das liebe Westcom-Team) - es war mir eine ganz große Freude!

NEUES VOM VDIni-Club: Der Pädagogenbeirat - das Qualitätsmerkmal des VDIni-Club

December 10th, 2009
Zur Herbstsitzung trafen sich die Mitglieder des Pädagogenbeirats zum zweiten Mal in diesem Jahr im VDI-Haus in Düsseldorf.

Auf der Tagesordnung stand neben einem aktuellen Projektbericht die Gründung der lokalen Clubs im Fokus. In acht Städten, Aschaffenburg, Berlin, Hannover, Lübeck, Magdeburg, Nürnberg, Rheingau und Stuttgart wurde bereits ein VDIni-Club eröffnet. In den Regionen finden Aktivitäten und zahlreiche Ausflüge statt. Um den Umgang mit den Kindern und Eltern für die Clubverantwortlichen zu erleichtern und einige Tipps und Tricks zur Gestaltung eines Versuchsworkshops weiterzugeben, wurde von den Mitgliedern des Beirats ein Pädagogik-Light Konzept mit den wichtigsten Handlungsempfehlungen erarbeitet.

Als besonders empfehlenswert hat sich die unterstützende Begleitung durch die Eltern und durch eine pädagogische Fachkraft herausgestellt. Nicht jeder Ingenieur ist auch ein Pädagoge. Deshalb raten die Experten sich ein Netzwerk aus zum Beispiel Erziehern oder Referendaren aufzubauen. Klare Regeln für Eltern und Kinder wurden als besonders hilfreich hervorgehoben. Mehr dazu folgt in Kürze auf der Eltern und Pädagogenseite.