Archive for the ‘Hersteller’ Category

Unterwegs mit Frau Spielzeug - jetzt auch auf YOUTUBE

Tuesday, December 1st, 2009

Dies erreichte mich grade mit den Worten: “Dich findet man aber auch überall…”. Nun ja, so ganz stimmt das ja nicht - das THEMA “gutes/gesundes Spielen” finden wir noch nicht überall, aber ich arbeite dran! ;-)

http://www.youtube.com/watch?gl=DE&v=E4eT-itS1GY

Hier also der LINK zu dem tollen Beitrag der Online-Redaktion der Zeitschrift ELTERN, die mich im letzten Jahr auf meinem Produktionsbesuch bei SELECTA begleitet haben.

 

Blick nach China: “Wußten Sie, daß…”

Thursday, October 22nd, 2009

… sich neuerdings jeden Samstag über 50.000 Brettspieler in Bejings Spielecafes treffen, um zu zocken?

… vor drei Jahren in China, dem Mutterland des Schachs, Mah-Jong und Go, noch kaum jemand europäische Brettspiele kannte?

… sich in den letzten 24 Monaten Brettspielen zu einem rasant wachsendem Freizeittrend für die 23-45-jährigen Chinesen entwickelte? 

Beeindruckende Zahlen, die Jomy Huang, Brettspielimporteur und treibende Kraft im Spieltreffboom einem kleinen aber feinen Auditorium präsentierte. Das europäische Brettspiel selbst ist für die Chinesen eine vollkommen neue Freizeitaktivität. Das Interesse daran steigt. Da der Wohnraum zuhause limitiert ist, nutzt man die Angebote und angenehme Athmosphäre der Spieltreffs, um gemeinsam mit Freunden zu spielen oder auch neue Mitspieler zu finden.

Ein Land, das so einschneidende gesellschaftliche Neustrukturierungen mitmacht wie China, organisiert sich auch in Teilen seiner Freizeit neu.  Ein spannendes Thema!  

Klar, daß bei einem Trend in China Produktpirating und sogenanntes Copycatting (Anpassen eines Spiels für den asiatischen Markt ohne Lizenzsierung) auch ein Thema sind. Die mitgebrachten Plagiate zeigten auf beeindruckende Weise die Marktmacht der Produktpiraten. Hier ist Handlungsbedarf seitens der Herstellerverbände angezeigt, wenn der Trend nicht verschlafen werden soll - so müssen deutsche/europäische Brettspiele einen exklusiven Markenwert erhalten, um sie langfristig auch am asiatischen Markt zu halten.

Die Liste der europäischen Lieblinge der chinesischen Brettspieler:

  1. Carcasonne
  2. Bang!
  3. Halli Galli
  4. Kakerlakensalat
  5. Blokus
  6. Saboteur
  7. Siedler von Catan

Kleine Spielexperten ganz groß!- Spieletester auf Tour (mit Presseartikel)

Wednesday, October 15th, 2008

Dank der tollen Kooperation von BergToys, Playmobil, HABA und der Spiegelburg anläßlich der Weltkindertages konnten die fleissigen Spieletester der Ganztagsbetreuung der Grundschule Grafenwald alle Spielemuster vom 21.09. für ihre Nachmittagsbetreuungsräume in Empfang nehmen: Spielsachen im Wert von über 1000 EURO!

Fleissige Spieltester

Das freut mich sehr und ich danke auch im Namen der Kinder und Erzieher den engagierten Firmen, die die unabhängige Arbeit der kleinen Spieletester so ernst nehmen!

DANKESCHÖN! :-)

http://www.lebensart-regional.de/index.php?id=21,770,0,0,1,0&highlight=grafenwald

Made in Germany: Steiff holt seine Produktion wieder nach Deutschland

Friday, July 11th, 2008

Wird die Einsicht in eine kurzlebige Geschäftsstrategie zum Trend? Dem Standort Deutschland und den qualitätsbewußten Kunden wäre es zu wünschen.

Der Premiumspielzeughersteller Steiff hatte vor vier Jahren unter großem Raunen der Branche und auch der Markenkunden seine Produktion nach China ausgelagert. Doch jetztsind andere Töne zu hören: “Für Premiumprodukte ist China einfach nicht kalkulierbar”, sagte Firmenchef Martin Frechen den “Stuttgarter Nachrichten”.

Hohe Ansprüche an die Fertigung, lange Einarbeitungszeiten bei geringer Produktionssicherheit und die langen Lieferzeiten per Schiff haben ein unternehmerisches Umdenken angeregt. Der negativen Schlagzeilen des letzten Jahres über das Spielzeugherstellerland China haben dann die Entscheidung besiegelt, wieder ins Mutterland des Teddybärens heimzukehren. Die deutschen Spielzeughersteller freut es.

Puky und das schlechte Ergebnis von Stiftung Warentest/07-08

Tuesday, July 8th, 2008

Wie bitter für Puky und alle Anhänger der kleinen Premiumflitzer: Da erhält man von einem renommierten Institut wie “Stiftung Warentest”die Bestnoten für Spielspaß, Qualität und Händelbarkeit und bekommt in der Gesamtnote trotzdem nur ein Mangelhaft!

Mich hat dieser StiWa-Test, die scharfe Gegenreaktion von Puky und die im scharfen Gegensatz stehenden guten Testergebnisse des letztjährigen Ökotests (Ausgabe 05/2007) sehr irritiert und da ich mit der Stellungsnahme auf der PUKY-Webseite auch nicht zufriedengestellt war, habe ich PUKY direkt angeschrieben.

… Da ich im Zuge meiner Arbeit bislang stets die Puky-Laufräder den ratsuchenden Eltern empfohlen habe, weil ich den damit verbundenen Spielspaß und die Qualitätsstandards Ihres Hauses schätze, war ich natürlich von dem schlechten Ergebnis des LR1 mehr als verwundert.
Nun habe ich auf Ihren Internetseiten Ihre Positionierung gelesen. Dabei ist mir immer noch nicht klar, wieso die Ergebnisse für die Reifen so unterschiedlich sind. Haben Sie mittlerweile die Stellungsnahme des Herstellers, bzw. weitere Informationen?…”

Frau Marx von Puky antwortete prompt und es entspann sich ein sehr lehrreicher Mailwechsel, der selbst interessierten Chemielaien wie der Frau Spielzeug, die sich immer wieder aufs Neue mutig in den Nahkampf mit EN71&Co wirft, noch eine ganze Menge beigebracht hat.

Da nicht jeder von Euch detailiert über Phtalate, Chemikalienverbotsordnungen und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) aufgeklärt werden möchte, hier nun das Wichtige für Euch als Laufradnutzer:

  • die verdächtigen Stoffe (PAK) wurden nur in den Reifen der PUKY-Räder gefunden
  • die verdächtigen Stoffe (PAK) wurden nicht in den Handgriffen gefunden
  • für einen PAK-Übertritt auf den Organismus müßte das Kind permanent und über einen längeren Zeitraum die Reifen anfassen/festhalten und dabei schwitzen oder in den Mund nehmen und speicheln
  • die Reifen der getesteten PUKY-Laufräder waren Lufträder - die Testgewinner ohne PAK-Belastung waren Laufräder mit einer sogenannten EVA-Bereifung (Material: spezieller Schaumstoff mit Spritzguß). Die Puky-EVA-Reifen sind laut Ökotest 05/07 ebenso unbedenklich.
  • zum derzeitigen Stand ist die Herstellung eines Fahrradluftreifen gänzlich ohne PAK nicht möglich

Fazit: Sollten Euren kleinen Laufradfreunde schon aus der oralen Phase heraus sein und das Laufrad anstatt zum Lutschen lieber zum Flitzen und Spiel mit dem Gleichgewicht nutzen, so sind PUKY-Räder weiterhin eine gute Wahl. Bei Kaufalternativen achtet auf PAK-freie Griffe! 

 

Laufräder im Warentest - überraschend schlechte Ergebnisse!

Sunday, July 6th, 2008

Die Stiftung Warentest hat für das aktuelle Heft Laufräder unter die Lupe genommen und ist zu erschreckenden Ergebnissen gekommen. Selbst das von mir bislang stets empfohlene LR 1 Puky hat trotz der Bestergebnisse bei Fahrspaß, Handhabung, Sicherheit und Haltbarkeit ein Mangelhaft bekommen!

Testsieger sind Kettler Speedy und zwei Kokua Likeabike-Modelle.

Kinder-Laufräder Krebserregende Gifte in Griffen, Sitzbezügen und Reifen

Pressemitteilung vom 26.06.2008

Kontaktgifte, die über die Haut in den Körper eindringen – ausgerechnet die hat die Stiftung Warentest jetzt in Griffen von Kinder-Laufrädern entdeckt. Auch einige Sitzbezüge und viele Reifen enthielten Schadstoffe, die als krebserregend und erbgutverändernd gelten. Das vernichtende Fazit der Tester: Elf der fünfzehn untersuchten Produkte sind „mangelhaft“. Das schreibt die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift test.

Besonders fatal: In vier Laufrädern fand sich der für Spielzeug verbotene Weichmacher DEHP (

  • FirstBike Big Apple,
  • Monz Mini Viper,
  • Coolproducts Rennrad 14“ und
  • Kawasaki MX Trainer).

Da Laufräder als Spielzeug gelten, hätten die Produkte gar nicht verkauft werden dürfen.

Wesentlich bessere Noten gab es für die Fahreigenschaften der Laufräder, hier erhielten alle Modelle „gute“ oder „befriedigende“ Noten. Auch die harten Belastungstests im Labor überstanden die meisten Laufräder ohne Probleme. Insgesamt gab es aber nur zwei Mal ein „Gut“.

Verzichten sollten Eltern beim Kauf auf vermeintlich nützliches Zubehör: Im Praxistest zeigte sich, dass die Kinder Bremsen, Klingeln und Ständer gar nicht oder nicht richtig verwendeten. Gleichzeitig stellen die Teile ein zusätzliches Unfall- und Verletzungsrisiko dar. So kann sich zum Beispiel das Bremskabel bei mehreren Rädern um die Lenkstange wickeln und das Hinterrad blockieren. Und die Klingel nutzen die Kleinen gerne, aber nicht zur Gefahrenabwehr. Der Rat der Tester: Abmontieren.

Der ausführliche Test findet sich in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de.

Das find’ ich toll! Post von Coppenrath/ Der Spiegelburg…

Tuesday, June 10th, 2008

Es gibt sie ja immer noch, egal wie hart der Markt umkämpft, egal wie eng die Kalkulation ist. Engagierte Hersteller und verantwortungsvolle Spieleverlage, die wissen wollen, wieviel Spielwert ihre Produkte haben, die auch noch nach dem Verkauf zu ihrem Spielzeug stehen und stets um Verbesserung bemüht sind.

Schon bei dem ersten Besuch in der Münsteraner Coppenrath-Schaltzentrale fiel sehr angenehm auf, dass neben einem rundum inspirierenden Arbeitsklima für die erfrischend viel lächelnden Mitarbeiter auch ein umfassendes Interesse an meinen Spielerfahrungen und respektvolle Neugier auf die Ergebnisse der Kinderexperten bestand.

So etwas ist immer ein gutes Zeichen und erfreut umso mehr, wenn man es auch bei den großen Namen der Branche findet!

Noch erfreulicher war es, dass “Capt’n Sharky: Abenteuer auf der Schatzinsel” auch von den Kindern vollkommen unvoreingenommen mit Bestnoten ausgezeichnet worden ist. Ein kleiner Wehmutstropfen war die magnetische Schatztruhe, die zwischendurch etwas “unpäßlich” war, was aber bemerkenswerterweise dem Spielspaß der Kinder keinen Abbruch tat: ein weiterer Beweis für den hohen Aufforderungs- und Spannungscharakter dieses Spiels. http://www.premini.de/wordpress/?cat=22

Und was trudelt heute morgen im Büro ein?

Post von Coppenrath, von der lieben Frau Gandura: Sie freut sich über das tolle Testergebnis, schickt allen liebe Grüße und eine neue Schatztruhe!

Einfach so, weil sie den Bericht aufmerksam gelesen hat und Abhilfe schaffen wollte - und das macht gute Hersteller aus!