Archive for February, 2009

Zweiter Unternehmerinnenbrief für Nadine Müller - Premiere im U-Brief-Land NRW

Wednesday, February 25th, 2009

Alle guten Dinge sind drei, oder doch zwei?! Erstmals wurde in NRW eine Selbstständige ein zweites Mal mit dem Unternehmerinnenbrief NRW ausgezeichnet.

Schon 2006 bekam Nadine Müller für die Gründung der Spielzeugberatung “Premiumspielwaren Nadine Müller” die wertvolle Auszeichnung verliehen. Für die Weiterentwicklung ihrer einzigartigen Geschäftsidee “Premini” zu einem Webportal mit integriertem Onlineshop wurde sie jetzt erneut geehrt.

Der Unternehmerinnenbrief NRW ist eine Initiative des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration NRW für Gründerinnen und Unternehmerinnen. Er ergänzt die bestehenden Beratungs- und Unterstützungsangebote für selbstständige Frauen in NRW.

Der Mann der vestischen Wirtschaft, Peter Schnepper, leitender GF der IHK Vestische Gruppe und stellvertr. GF der IHK NRW, verlieh der “Frau Spielzeug” für die webbasierte Geschäftserweiterung den zweiten Unternehmerinnenbrief.   

Nadine Müller, die als “Frau Spielzeug” überregional bekannt ist, hat mit ihren Internetseiten www.premini.de und www.frauspielzeug.de eine Anlaufstelle für große und kleine Spielinteressierte geschaffen.

Die Spielexpertin bietet auf ihren Webseiten neben vielen Informationen zur Bedeutung des Spielens auf die kindliche Entwicklung auch einen klar strukturierten Handesbereich, der sinnvolles Spielzeug greifbar macht. Angesichts der zunehmenden Bildungsmisere und der wachsenden Orientierungslosigkeit der Familien stellt www.premini.de eine lebensnahe Stärkung von Elternkompetenz und Kindergesundheit dar.

Herr Schnepper und Frau Spielzeug

 Ein weggeblitzter Unternehmerinnenbrief 

Im Sitzungssaal der IHK

Presserummel

Die drei Preisträgerinnen

Die drei ausgezeichneten Unternehmerinnen Nadja Kothe (Typovilla), Nadine Müller (Premini) und Yan Zhang (active-china) mit Peter Schnepper (IHK Vest)

 

Was Frau von der Leyen bei den Schweden so alles mag…

Wednesday, February 25th, 2009

Frau von der Leyen wurde von anläßlich ihrer Schwedenreise befragt, was sie an Eindrücken gewonnen hat. Die Schweden, denen gerne vorgeworfen wird, dass sie die Erziehung zur Verhaltenstörung hin perfektionieren wollten, glänzen im Europavergleich mit einer hohen Betreuungsquote und hoch qualifizierten Erzieherinnen. Auch Pisa scheint sie nicht so zu erschüttern - ob dass nicht auch an einem anderen Selbstverständnis der Förderung von Kindern gegenüber liegt?

Frau von der Leyen hat uns wichtige Impulse mitgebracht und ich bin gespannt, wie sich das in der Familienpolitik wiederfinden wird. Bildungsförderung von Anfang an?

siehe Interview: http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Familienpolitik-Erziehung;art122,2738102

Was lässt sich aus Ihrem Studienaufenthalt hier lernen? BM v.d.L. “Es wird immer aus dem Blickwinkel des Kindes gedacht. Die vier Grundmelodien sind Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, Fantasie und Sprache, Zahlenräume und Naturwissenschaften entdecken. Die Option für die Kleinen, über die Welt und sich selbst etwas zu lernen, wächst hier mit dem Alter der Kinder mit. Das ist sehr beeindruckend. Auffallend ist, wie kreativ die Erzieher Wege finden, um den Kindern die Wissenswelt spielerisch zu öffnen. Kleinkinder sind von Natur aus so neugierig und wissbegierig. Dieses Potenzial wird hier wirklich ausgenutzt. Und die Rolle der Eltern ist stärker, die Geschwister und das Zuhause der Kinder werden immer wieder einbezogen.

Was kann Deutschland besser machen? BM v.d.L.  “Erstens: Bildung nicht in Schachteln packen, auf denen Krippe, Kita, Grundschule, Mathe, Deutsch oder Bio steht. Sondern ganzheitlich denken. Wie kann ich das Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken nutzen, um Bildung in den ersten zehn Lebensjahren spannend zu machen? Zweitens: Das Elternhaus gehört zu Kita oder Schule, so wie Mond und Sonne zueinander im Tagesablauf gehören. Am Tag bevor ein Kind neu in die Kita kommt, bekommt es in Schweden zu Hause Besuch von seiner Erzieherin, auch um seinem Zuhause einen hohen Wert beizumessen.”

Es könnte wie Zwang erscheinen, kleinen Kindern so früh Wissen aufzudrängen … BM v.d.L.  “Kinder lernen vom ersten Lebenstag an. Sie können sie gar nicht davon abhalten. Die Frage ist eher, ob bei manchen Kindern nicht in den ersten Lebensjahren Fähigkeiten verkümmern, sich nie entfalten, weil sie keine Anregung bekommen. Denken Sie nur an eine Kindheit ohne Musik oder Singen. Das lässt sich später nicht mehr wecken.”

Toy fair 2009- Messebericht Teil IV: Die Welt in kleinen und großen Kisten - Brettspiele und Experimentierkästen

Tuesday, February 24th, 2009

Auch wenn die Hallen der Hersteller, die die spannenden Kistchen auf den Wohnzimmertisch bringen, eher einen kleinen Teil der Nürnberger Spielwarenwelten ausmachen, so sind nimmt das Brettspiel an sich einen nicht unerheblichen Teil der deutschen Familienfreizeit ein.

Das wahre Brettspielleben dürfte natürlich eher auf den Essener Spieletagen zu finden sein, aber die Bedeutung der Spielwarenmesse ist und bleibt natürlich massgeblich. Außerdem und das ist nicht zu verachten: In Nürnberg hat man Platz und Ruhe die Spiele mal genauer unter die Lupe zu nehmen! Während in Essen das Spielerleben mit aller Lautstärke pulsiert, kommen die Nürnberger Messehallen mit gesitteter Geschäftskulisse daher.

Bedauerlicherweise ist das nicht bei jedem Hersteller so, da überstylte Messepräsentationen aus der Retorte einen Zugang zu einer realistischen Spielsituation oft schwierig machen. Trifft man dann noch auf festgeklebtes Zubehör in der Produktausstellung, wird es schwierig ein Gefühl für das Spiel zu bekommen. So bleibt oft nur die Erfahrung mit bewährten Spielgeschehen und Kinderverhalten, der man vertrauen kann und die Frau Spielzeug einen Leitfaden bietet.

Hier ein paar interessante Eindrücke, die Appetit machen und die ich in den nächsten Wochen in den Spieletests noch genauer unter die Lupe nehmen werde.

Die Forschershow von Kosmos - spaßig gemacht und ein anregender Appetizer auf die Produktausstellung, durch die ich von Frau Büchele ( Redaktionsleitung Experimentierkästen) geführt worden bin. (Danke, liebe Frau Büchele, noch mal für die vielen interessanten Infos und die Geduld mit mir!)

Jetzt im März startet die Testreihe mit den Experimentierkästen. Ich bin gespannt!

KOSMOS - Experimentierkästen

Endlich mal wieder eine neue Spielidee: “Nicht zu fassen” aus dem Zoch-Verlag könnte zum Geheimtipp für das Kindergartenalter werden. Mir hat es eine Heidenfreude bereitet, die eine kleine Ziege zu sein, die es schafft den blöden Wolf hinters Licht zu führen, bzw. im Gegenzug der Böse zu sein, der *ggggggggggrrrr* finster schnüffelnd die armen Geisslein sucht. Mal sehen, was die Kinder zu sagen!

Nicht zu fassen - ZOCH

Tolle Idee mit neuem Gesicht! Das gute alte Besser-Esser von HABA im neuen Gewand: Wollen wir schauen, ob es bei den kindern genauso gut ankommt, wie der Vorgänger!

Das neue Besser-Esser - HABA

Überhaupt HABA: Wieder einmal lassen sich die Bad Rodacher etwas Neues einfallen und diesmal ist es richtig praktisch! Wie findet es sich im Pressetext? “Die neuen Kartenspiele bieten Maxispaß im Miniformat zum Taschengeldpreis!”

Es gibt eine neue Kartenspielserie, die mit einem Preis von 5,95 EURO und der ansprechenden HABA-Optik durchaus überzeugt. Die Spielideen werden wir mal genauer durchleuchten, zumal einige alte Bekannte zu treffen sind: Sockenzocken, Obstgarten, etc. 

Der erste Probelauf mit “Wie der Blitz” hat meine Spieltester schon neugierig gemacht…

Kartenspiele - HABA

 Natürlich gar es noch jede Menge anderer Gesellschaftspiele und Experimentierkästen, die bemerkenswert sind. In der nächsten Zeit werde ich einiges hier, bzw. in den Seminaren vorstellen - allerdings wird erst getestet: die Spielzeugtester warten schon ganz dringend, dass es wieder richtig losgeht! 

Toy fair 2009 - Messebericht III: Wozu braucht ein Kind eigentlich eine gute Puppe?

Monday, February 23rd, 2009

Jedes Kind ist anders und doch eint sie alle eines: Kinder lieben das Besondere. Dinge, die Liebe und Wärme ausstrahlen. Dinge, die dem Kind wertvoll werden, die Bestandteil der individuellen Werteerziehung werden.

Umso wichtiger ist es, dem Kind geeignete Spielsachen zur Verfügung zu stellen, zu denen es eine Gefühlsnähe aufbauen kann. Puppen werden oft diese Herzenspielzeuge, Personifizierungen von kindlicher Hingabe und Liebe.

Wir müssen darauf achten, dass unsere Kinder mit schönen und gesunden Dingen umgeben werden, denn beim Schmusen und Kuscheln kommt dem Kind wenig so nahe wie die Lieblingspuppe.

Eine kleine Auswahl besonders schöner Puppenkinder darf ich hier vorstellen:

Lolle von Käthe Kruse

Lolle von Käthe Kruse

Puppen von Heide Hilscher 

Puppenbaby “Leni” von Heidi Hilscher

Veronika und Björn- Heidi Hilscher

Babypuppe “Veronika” und “Björn” - Heidi Hilscher

Käthe Kruse Planscherle

Baby “Mine” - Käthe Kruse

Puppenserie - Sigikid

 Puppe “Quendy” - Sigikid

Toy fair 2009 - Messenotiz: 0,1 sec fürs gute Spielzeug

Sunday, February 22nd, 2009

“Wenn ein/e Fachbesucher/in sechs Tage die Spielwarenmesse in Nürnberg besucht, mit dem Ziel alle ausgestellten Spielwaren anzusehen, und die kompletten Öffnungszeiten auf dem Messegelände verbringt, hätte sie/er pro Spielzeug 0,1 sek. Zeit es anzuschauen.”

Presseinfo Spielwarenmesse IG

Whow,Fakten, die einen erblassen lassen. Es klingt wie die naturwissenschaftliche Demontage des Weihnachtsmannes, die alljährlich im Dezember als humorige Weihnachtsspam durch die Internetweiten geschickt wird.

Ich gestehe: Frau Spielzeug selbst ist “nur” auf 36 feste Termine, ca. 140 gesichtete Messestände und 12 kg Kataloge gekommen. Aber ganz ehrlich - Mut zur Lücke fällt mir angesichts der unterschiedlichen Qualitäten der Spielzeugmassen leicht… 

Dafür kann ich 6 Tage x 8h Dauerstehen, bzw. Laufen vorweisen. Das nächste Mal montiere ich mir mal einen Kilometerzähler unter die Ferse!

Spielzeugmesse 2009 - Bericht Teil II

Saturday, February 21st, 2009

Die Gänge voller grauer Anzugsträger, die Stände gefüllt mit unzähligen Spielwaren, die Luft in den asiatischen Importhallen plastikgeschwängert und der an Spielqualität interessierte Fachbesucher auf der Suche nach der Nadel im Heuhaufen? So ähnlich könnte man es beschreiben, aber ist da nicht mehr in Nürnberg, der Metropole im Land der Premiumspielwaren - Deutschland?

Um was geht es eigentlich bei der Spielzeugmesse? Natürlich ist es eine Businessmesse, die in erster Linie positive Zahlen fürs kommende Geschäftsjahr anregen möchte und die Gespräche drehen sich eher um Margen und produktunterstützende Werbeblöcke, als um pädagogischen Wert und dauerhaften Spielspaß. Aber viele Hersteller schaffen erfolgreich den Spagat zwischen kaufmännischem Denken und Verantwortung dem Kunden “Kind” gegenüber.

Dass die Kombination “Global Player” und ein wacher Blick auf die Kinder sowie die verantwortungsvolle Förderung ihrer Entwicklung möglich ist, zeigt Playmobil. Der deutsche Hersteller ist heute die größte Spielwarenmarke in Frankreich und in den Benelux-Staaten, die Nummer zwei in Deutschland und die Nummer vier in Spanien. Selbst auf schwierigen Märkten wie dem der Vereinigten Staaten konnte das Unternehmen im vergangenen Jahr zweistellige Zuwachsraten erzielen.

Auf der Messe zeigten die Zirndorfer wieder, was es heißt Kinderspielzeuge mit hohem Spielwert zu entwickeln. Die neuen und (alten) Spielwelten glänzen durch einen hohen Aufforderungswert, der schon beim Anschauen die Phantasiemaschine anwirft.  

Hier einige Beispiele:

Farbenfrohe Umsetzung ohne kitschig zu sein, eine Vielzahl exotischer Tiere und jede Menge spannende Anregungen sind nicht nur ein “Hingucker”, sondern besonders ein “Anfasser”. Ob die Rancher Elefanten vor den Wilddieben schützen oder die verlassenen Jungtiere in der Lodge wieder aufgepäppelt werden müssen - die Afrikawelt bietet Jungs und Mädchen verschiedenste Situationen voller Ideen und Geschichten.   

Die Feruerwehrwelt 2009 - Playmobil

Da schlägt das Herz eines jeden Feuerwehrmannes hoch - egal ob jung oder alt! Das Thema “Feuerwehr” wird bei Playmobil 2009 wieder neu belebt. Detailgetreu gibt es jede Menge Zubehör und sogar die Schläuche können Wasser spritzen!

Playmobil-Schule

In meinen Augen das Playmobil-Hightlight in 2009: eine komplette Schule mit Klassenräumen, Lehrerzimmer, Schülerkiosk, Toiletten, Turnhalle und noch jeder Menge mehr!

Die Playmobil-Schule wird es ab September geben und wahrscheinlich auf jedem dritten Wunschzettel ans Christkind stehen. Warum ich zu der Einschätzung komme? Seit drei Jahren erzählen mir meine Spieltester, dass sie eigentlich so gerne ihre Kinder zum Unterricht schicken möchten, Lehrer spielen und genau eine Schule bei Playmobil vermissen.

Die Umsetzung dieser Kinderwünsche ist durchweg gelungen: Egal, ob Junge oder Mädchen, in der Schule finden sich jede Menge Alltäglichkeiten, die Kinder liebend gerne nachspielen.

Blick ins Klassenzimmer

Detailblick ins Klassenzimmer

 

Ein weiterer Höhepunkt dürfte sicher die neue Drachenburg werden, die eine konsequente Weiterentwicklung der Ritterlinie darstellt. Hier werden dem kleinen Kämpfer deutlich gruseligere Elemente geboten, wie zB. dezente Lichteffekte (leuchtende Drachenaugen, etc.) und mystische Kämpfer (mit Flügel und “leeren” Augen).

Ein spannendes Spielzeug, das auch dem aggressiverem Spielbedürfnis auf eine ästhetische und kindgerechte Art gerecht wird!

Die neue Drachenburg/ Playmobil

Spielwarenmesse Nürnberg 5.-11. Februar (toy fair 2009) - Bericht Teil I

Friday, February 20th, 2009

Alljährlich Anfang Februar findet man die Spielzeugfee im Frankenland. Es führt kein Weg daran vorbei, die Messe Nürnberg öffnet ihre Pforten und ruft zur weltgrößten Spielwarenmesse!

Rund 2700 Aussteller, 1 Million ausgestellte Spielwaren und 70.000 Neuheiten sind in 17 Messehallen verteilt und bieten einen Einblick in die Weiten des Spielzeugkosmos. Dass bei zigtausenden Neuerscheinungen nicht das Rad (im Kinderzimmer) neu erfunden wird, kann sich jede Mutter angesichts der wahren Lieblingsspielzeuge ihrer Kinder vorstellen.

Eine kleine Auswahl besonders unsinniger Spielzeuge bietet immer wieder die Liste der Gewinner des Toy Innovation Award. Von sieben Gewinnern sind zuverlässig immer zwei Spielzeuge dabei, die einen dauerhaften Spielwert gleich Null haben.

Dieses Jahr dürfte die Puppe “Little Sunshine” ( Werbetext Zapf “…denn Little Sunshine reagiert nicht nur auf Berührungen; sie kann auch acht verschiedene Aktionen vom Kind einfordern, wie Füttern, wenn es hungrig ist…”) ganz hoch im Kurs des “Will-ich-haben-und-bleibt-dann-liegen”-Rankings steigen. Little Sunshine punktet nicht nur mit einem gewöhnungsbedürftigen Gesicht samt blonder Barbiehaarpracht, sondern auch mit einer quäkenden Nöhlstimme, die selbst ambitionierten Puppenmüttern nach drei Tagen Dauerkommando die Spielfreude am freien und hingebungsvollen Rollenspiel verdirbt.

Little Sunshine ZAPF

(Allerdings sollte die Bedeutung dieser kleinen Schreckenspuppe zur Prävention von Teenagerschangerschaften vielleicht nicht unterschätzt werden…)

An die Spitze der widersinnigsten Toy-Award-Gewinner schlägt sich aber diesmal die Maltafel “Light Pen Wrighter”.

Light Pen Wrighter W.A.Jacobs

Pressetext W.A. Jacobs Toymaker (Asia) Ltd.: “Der Light Pen Writer von W.A. Jacobs befördert das Malen in eine neue Dimension: Anstatt auf einem Blatt Papier zu zeichnen, malen Kinder auf einem lichtempfindlichen Board mit einem Lichtstift.

Sie können dabei entweder die mitgelieferten Schablonen benutzen oder aber nach ihren eigenen Vorstellungen ihre Kreativität ausleben. Nach einigen Minuten verschwindet das Gezeichnete vom Board und der Spaß kann von neuem beginnen. Dass Mama und Papa keine Reinigungsarbeiten auferlegt bekommen ist ein zusätzlicher Pluspunkt. ”

Eine Maltafel, auf der das Kunstwerk nach ein paar Minuten von alleine verschwindet - das ist mal eine “tolle” Idee!

In der Praxis sieht das so aus: Der vierjährige Tim malt mit Hingabe ein Bild auf dem Light Pen Wrighter. Konzentriert erschafft er einen Bagger, Hund oder was ihn sonst so beschäftigt. Zufrieden schaut er auf sein Werk und ruft seinen Papa dazu: “Papaaaa, komm mal, schau mal…”

Zu dumm, dass das Bild schon verschwunden ist, bevor Papa auch nur einen Blick darauf werfen kann! Nun ja, reinigen, äh, abwischen braucht Papa ja auch nicht, wozu soll er dann noch gucken?! ist doch schön, wenn Eltern überflüssig sind, besonders schön für Tim…

Schade, dass das auffällige Schiebeauto von Hape International nicht ausgezeichnet worden ist: formschön, altersgerecht und spielanimierend! Aber vielleicht ist Design allein einfach zuwenig innovativ, als dass sich die Jury dies als empfehlenswertes Spielzeug vorstellen kann.

E-Racer, HaPe International (Ningbo)

Dass es beim Toy-Award zum Glück auch anders gehen kann, zeigt sich im Bereich “Wissen und Lernen”. Hier wurde ein Experimentierkasten ausgezeichnet: ScienceX - Erneuerbare Energien von Ravenburger:

ScienceX® Erneuerbare Energien, Ravensburger Spieleverlag GmbH

“Warum produziert ein Windrad Strom? Wie viel Kraft hat ein Sonnenstrahl? Wie funktioniert eine Hydraulik-Pumpe? Erneuerbare Energien sind nicht nur nützlich, sondern auch spannend – diese Botschaft vermittelt der neue Experimentierkasten der ScienceX®-Reihe.

25 Experimente erläutern Wind- und Sonnenenergie, Wasserkraft und Biomasse. Dabei setzt das vom Bundesumweltministerium geförderte Projekt auf einen praxisorientierten und nachhaltigen Wissenstransfer.”

Vertrauen wir in die gewohnte Ravensburger Qualität, so dürfen wir uns auf ein tolles Produkt freuen. Der erste Blick auf der Messe hat schon einiges versprochen - der ausführliche Spieltest folgt noch! 

Weitere Eindrücke von der Messe, schöne Neuheiten, etc. gibt es morgen. 

Frau Spielzeug rät zum Karneval: Kinderkostüme sinnvoll gekauft

Wednesday, February 11th, 2009

Kinderwelten sind bunt und kaum ist das Weihnachtsfest vorbei, freuen sich unsere Kleinen auf den Karneval! Ritter, Prinzessin, Müllmann oder Tiger, die Auswahl der Rollen, in die Kinder schlüpfen können, ist fast unbegrenzt. Dabei ist das Verkleiden für Kinder von großer Bedeutung und ermöglicht Ihnen das Ausprobieren neuer Rollen, die ihre Phantasie anregen und ihr Selbstwertgefühl stärken!

 

Eltern sehen dieser Zeit des ausgelassenen Treibens mit Freude entgegen, doch angesichts der oftmals minderwertigen Kostüme vergeht oft der Spaß schon vor dem ersten Verkleiden: Stoffe, die dünn sind, leicht reißen und schlimmstenfalls Chemiegerüche ausdünsten, flüchtig vernähte Säume und lieblos entworfene Designs kennzeichnen die Billigware aus Chinas Hinterhofwerkstätten.

 

Wieder einmal rate ich Ihnen, beim Einkauf für Ihre Kinder auf Ihr Gefühl zu achten - fassen Sie die Kostüme an und riechen Sie daran! Bedenken Sie, das ein Kostüm für 3,99 € Ladenpreis diesen niedrigen Preis nur aufgrund minderwertiger Qualität und menschenunwürdiger Arbeitsbedingungen haben kann.

 

Auf der Suche nach empfehlenswerten Kinderkostümen bin ich auf die Firma GreatPretenders aus Kanada gestoßen, deren Gründerin Joyce Keelan mit einem großen Mutterherz hohe Ansprüche an ihre Produkte stellt. Der Erfolg gibt Ihr recht – sie gewann den renommierten Oppenheim Toy Preis für ihre Verkleidungsutensilien.

 

Cindersweep, Great Pretenders

Bild: Erst Bauernmädchen, dann Prinzessin

 

Die Kleider und Requisiten überzeugen durch eine sorgfältige Verarbeitung und angenehme Stoffe, die auch schon im Kindergartentest ihre Langlebigkeit bewiesen haben. Besonders pfiffig sind die Wendekostüme, die den Kindern das Wechseln der Rollen ermöglicht und auch noch für Spielspaß nach Veilchendienstag sorgen. Heute Prinzessin, morgen Blumenmädchen, jetzt Ritter, gleich König – und das alles mit einem Kostüm! Das macht auch Eltern Spaß.